Zufallsgeneratoren in Spielen

Wie Zufallszahlengeneratoren modernes Gaming neu definiert haben

Von den prozedural generierten Systemen großer Spielhits wie No Man’s Sky bis hin zu den einfachsten Spielautomaten – Zufallszahlengeneratoren hatten einen überraschend starken Effekt auf die Art, wie wir heutzutage spielen.

Auch wenn Videospielentwickler eine Menge Zeit darauf verwenden, verschiedene Szenarien und Landschaften für den Spieler zu kreieren, würden die Spiele schnell langweilig werden, wenn es keine willkürlichen Ereignisse gäbe, für die Zufallsgeneratoren sorgen.

Am offensichtlichsten sind Zufallsgeneratoren beim modernen Gaming anhand der prozedural generierten Welten von Spielen wie Elite: Dangerous zu erkennen. Auch wenn Tausende der Sternensysteme im Spiel auf echten astronomischen Daten basieren, wurden viele Galaxien auf der Grundlage von wissenschaftlichen Modellen auch prozedural generiert.

Dieses Konzept findet seinen logischen Schluss in den scheinbar unendlichen Weltallabenteuern den umjubelten Gaming-Hits No Man’s Sky. Über dieses Open-World-Spiel wurde in den Medien viel berichtet, da es 18 Trilliarden Planeten in einem jeweils einzigartigem Milieu gibt, was mit deterministischen Algorithmen und Zufallszahlengeneratoren bewerkstelligt werden konnte.

Aber nicht nur derart große Konsolenspiel-Hits verwenden Zufallsgeneratoren mit drastischen Effekten. Minecraft wurde zum Beispiel innerhalb kürzester Zeit zu einem Mobilspiel-Phänomen. Dank ähnlicher Technologien wird es dem Spieler ermöglicht, mitten in eine prozedural generierte Welt einzutauchen, die entwickelt wird, während man sie erkundet.

Dieses Konzept kann auch auf ganz simple Art genutzt werden, zum Beispiel auf der Royal Vegas Casino Website, wo Nutzer Spielautomaten auf höchstem Niveau erleben können, bei denen man eine scheinbar unendliche Anzahl von Resultaten erzielen kann, da Zufallsgeneratoren die Drehung der Walzen simulieren.

Mittlerweile scheint es nur noch wenige Spiele zu geben, die keine Zufallszahlengeneratoren verwenden. Viele der größten Titel dieses Jahres, wie zum Beispiel Star Citizen, verwenden prozedurale Synthese als Schlüsselelement ihres Designs und versuchen so, die Komplexität und scheinbar zufälligen Handlungen der realen Welt nachzuempfinden.

Selbst etwas so Simples wie Rennsportspiele wurden dank Zufallsgeneratoren neu definiert. Einen großen Teil des Reizes machen bei neuen Spielen wie Dirt 4 die Tatsache aus, dass es eine Phase mit prozedural generierten Rallyes gibt, die dafür sorgen, dass die Fahrer niemals im Voraus wissen, welche Gefahren sie nach der nächsten Kurve erwarten.

Zufallszahlengeneratoren kommen also bei Online-Spielautomaten im simpelster Form zum Einsatz, haben aber auch großen Einfluss auf viele neue Gaming-Hits.